Lebe Dein Potential

Der Begriff Hypnose stammt vom griechischen Wort hypnos (Schlaf), da man in der Anfangszeit der Forschung davon ausging, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. In der hypnotischen Arbeit, wie sie in therapeutischer Art angewandt wird, ist der Klient zwar in einem tranceähnlichen Zustand aber auch gleichzeitig bei Bewußtsein, so dass er alles bewußt mitbekommt, was passiert. Im Grund genommen ist Hypnose eine Veränderung des Aufmerksamkeitsfokusses. Unser Bewußtsein setzt normalerweise Filter ein, damit wir nicht alles mitbekommen, was unsere Sinne aufnehmen. Wir wären sonst auch von Informationen überflutet. Mit Hilfe der Hypnose können wir sozusagen die Filter der Wahrnehmung verschieben.

Eine hypnotische Trance wird mittels Techniken eingeleitet, die verschiedene Areale im Gehirm aktivieren und dazu führen, dass man in den sogenannten Alphazustand gerät.

Der Alphazustand ist weder etwas Neues, noch etwas Ungewöhnliches! Es ist ein Zustand zwischen Schlaf und Wachbewusstsein, wobei man die Geschehnisse um sich registriert, aber nicht beurteilt und analysiert, sondern „nur“ integriert und so in sich aufnimmt. 

Dies erleben wir immer kurz bevor wir aufwachen bzw. einschlafen oder z.B. wenn wir "dösen". Wir sind noch nicht "ganz da", wir schlafen nicht und wir können jedes Geräusch wahrnehmen. Dennoch der Kopf ist angenehm leer, und wir fühlen uns entspannt.

 
 
Wenn Sie sich mental entspannen wollen, müssen Sie also erreichen, dass Ihre Gehirnströme im Alphazustand sind. Die Alpha Suggestion ermöglicht dies unter anderem dadurch, dass z.B. die Musik auf die sogenannte Herzfrequenz herabgesetzt ist, und die Suggestionen somit direkt ins Unterbewusstsein verlagert werden. Im Alphazustand sendet das Gehirn Gehirnströme von 6 bis 12 Hz aus, und kann mittels eines EKG nachgewiesen werden.

Folgende Gehirnströme sind messbar:  

Beta Wellen (Frequenzbereich 13 bis 30 Hz)
Normaler Wachzustand

Alpha Wellen (Frequenzbereich 6 bis 12 Hz)
Tief entspannter Zustand (Optimal für Suggestionen)

Theta Wellen (Frequenzbereich 3,5 bis 6 Hz)
Schlafzustand, aber auch geeignet um bei spirituellen Rückführungen auf die Seelenebene zu gehen (in Bereiche zwischen den Leben)

Delta Wellen (Frequenzbereich 0,5 bis 3,5 Hz)
Wenn ein Mensch im Koma liegt, spricht man vom Deltazustand.

Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Proband oder Klient die hypnotisierte Person. Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, das bezeichnet man als Auto- oder Selbsthypnose; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst , der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog.Suggestionen, in der Hypnotherapie gegeben, die direkt auf das Unterbewusstsein wirken.
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